Eigener Bericht zur Sitzung des Gemeinderats am 18.11.2025
Öffentlicher Teil 18.11.2025 gemäß Bekanntmachung
- Genehmigung der öffentlichen Niederschrift vom 30.09.2025
- Bekanntgabe nicht öffentlicher Beschlüsse
- Vorstellung der Planung der neuen Ortsdurchfahrt Uttenreuth
- Bebauungsplan U41 „Südlich Sankt Kunigunde“ – Vorstellung der Prüfungsergebnisse für das Baufeld Ost
- Bebauungsplan U41 „Südlich Sankt Kunigunde“ – Änderungen im Bereich des Gemeinschaftsprojekts „miterlebt“ (WA2)
- Bauleitplanung der Gemeinde Uttenreuth, Änderung des Bebauungsplans U 26 „Südwestlicher Ortseingang“, Billigung des Vorentwurfs und frühzeitige Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß § 3 Abs. 1 und § 4 Abs. 1 BauGB
- Bauleitplanung der Gemeinde Uttenreuth Antrag auf vorhabensbezogenen B-Plan für die Grundstücke mit den Flurnummern 404/13 und 404/2 (Erlanger Str. 14 und Sudetenstraße 10)
- Grundstücksgeschäft, Verpflichtungsermächtigung und Genehmigung
- Parkregelung Maria-Gebbert-Straße
- Machbarkeitsstudie „Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW)“ Kunigunde Süd, Ergebnisse und weiteres Vorgehen
- Erlass der 2. Nachtragshaushaltssatzung 2025 der Gemeinde Uttenreuth
- 2. Nachtragshaushalt Uttenreuth 2025; Beschlussfassung zum Finanzplan für die Jahre 2024 – 2028
- vorsorgliche Erhöhung des Kassenkredits
- Haushalt 2025; Information über Kreditaufnahme
- Bedarfsanalyse zur Kindertagesstätten- und Grundschulentwicklung: zukünftige Bedarfe an Plätzen in Krippe, Kindergarten, Hort, Mittagsbetreuung, Grundschule unter Berücksichtigung u.a. der Baulandentwicklung und Nachverdichtung
- Erhöhung der Verkehrssicherheit in den Wohnstraßen, Reduzierung der Fahrgeschwindigkeit, Sicherheit der Fußgänger, insbesondere der Kinder
- Kommunaler Hitzeschutz, Grundsatzbeschluss „Grünes Blätterdach“, Pflanzung von großkronigen Laubbäumen im öffentlichen Raum
- Rundschreiben BayGT – Finanzierung der Kindertagesstätten – Kinderstartgeldgesetz und BayKiBiG
- Berufung des Gemeindewahlleiters und seines Stellvertreters für die Kommunalwahlen 2026 in Uttenreuth
- Vereinspass für alle Uttenreuther und Weiherer Erstklässler
- Antrag Bündnis 90/Die Grünen auf Verbesserung des Radweges an der Gräfenberger Straße
TOP 21 wird zu TOP 3 vorgezogen, nicht öffentlicher TOP 12. Information zum Ergebnis der Hauptuntersuchung der Brückenbauwerke in Uttenreuth wird in die öffentliche Sitzung geschoben
Es fehlen: Hr. Wölfel, Fr. Munker, Hr. Astor
Bürgerfragestunde
War es nicht im Juli schon absehbar, dass die Gemeinde noch mehr Schulden machen muss? Hr. Ruth (Bürgermeister): Es werden keine neuen Schulden gemacht. Der Nachtragshaushalt in TOP 11 bis 13 betrifft nur eine Verpflichtungserklärung für einen Grundstückskauf, den der Gemeinderat einstimmig beschlossen hat. Die Rechtsaufsicht habe für die notwendigen Zahlungen in den Folgejahren diese Verpflichtungserklärung gefordert.
Wieviel ist die Grundsteuer für Gemeinde gestiegen? Hr. Ruth (Bürgermeister): Die Gemeinde könne nur über den Hebesatz, der für alle Bürger gleich ist, die Grundsteuer ändern. Die Verwaltung habe so gerechnet, dass die Einnahmen der Gemeinde praktisch gleichbleiben. Hr. Scherzer (CSU) bestätigt, dass die Kalkulation ein minimales Plus von 13.000€ für die Gemeinde ergeben habe.
Top 2. Bekanntgabe nicht öffentlicher Beschlüsse
Hr. Ruth (Bürgermeister): Mit den Eigentümern der Parkwohnanlage wurde ein Städtebaulicher Vertrag abgeschlossen, damit eine Betriebsleiterwohnung und eine Erweiterung geplant werden kann. Ein solcher Vertrag wurde ebenfalls mit dem Eigentümer des ehemaligen Kasper&Richter-Geländes geschlossen.
Der Unterhaltsvertrag für den Straßenbau mit Firma Rödl wurde um ein weiteres Jahr verlängert.
Für Verwaltung und Kindergärten wurden neue Microsoft-Lizenzen erworben.
Top 3. Vorstellung der Planung der neuen Ortsdurchfahrt Uttenreuth
Hr. Ruth (Bürgermeister): Der erste Teil der Ortsdurchfahrt ist fertiggestellt. Heute werde er die Planung für die anderen beiden Abschnitte kurz vorstellen, damit die Gemeinderäte ihre Fragen für die Sitzung am 9.12.25 vorbereiten können, in der ein Vertreter des Straßenbauamtes kommt.
Der westliche Abschnitt werde bis an die Ortsgrenze zu Buckenhof angebunden, die Verbreiterung des Radweges Richtung Erlangen sei Buckenhofer Aufgabe. Von der Ortsgrenze werde beidseitig ein Fuß- und Radweg weitergeführt. Richtung Erlangen bleibe die Busspur bestehen. Am Rewe werde die Querungshife durch eine Fußgängerampel ersetzt.
Die Kreuzung an der Marloffsteiner Straße werde erweitert, so dass der Versatz abgeflacht und der Radweg breiter werde. Der Parkplatz vor der Buchhandlung bleibe bestehen. Die Bushaltestelle werde auf die Straße verlegt, so dass der Fuß- und Radweg weitergeführt werden könne (wie an der Haltestelle Breslauer Straße). Der Bus dürfe und könne mit Schrittgeschwindigkeit überholt werden. In der folgenden Engstelle sei Platz für einen Schutzstreifen auf einem Hochbord von 1,50m Breite für Radfahrer und Fußgänger gemeinsam. Zum Ortsausgang hin könne der Radweg mit einer Breite von 2,10m wieder getrennt geführt werden. Die Querungshilfe dort bleibe erhalten.
Fr. Finger (Die Grünen): Der geplante Trinkbrunnen vor Sparkasse fehle.
Hr. Funk (BG): Kleinere Kinder, die noch auf dem Gehweg fahren, kommen im Sommer an der Eisdiele nur schwer vorbei. Hr. Ruth (Bürgermeister): Der bestehende Brunnen werde entfernt. Ein Trinkbrunnen brauche deutlich weniger Platz. Die Situation an der Eisdiele müsse gelöst werden.
TOP 21. Antrag Bündnis 90/Die Grünen auf Verbesserung des Radweges an der Gräfenberger Straße
Hr. Hirschmann (Die Grünen): Man solle den Gehweg jetzt schon mal erweitern, weil die notwendigen Grundstücke bereits der Gemeinde gehören. Es müssen lediglich die Mauern und Zäune entfernt und der Untergrund befestigt werden. Dies sei eine schnelle, einfache Verbesserungsmaßnahme. Der Antrag sei unter der Annahme gestellt worden, dass zuerst der westliche Teil der Ortsdurchfahrt saniert werde. Nun scheine es andersherum zu sein.
Hr. Ruth (Bürgermeister): Vorab bereits etwas zu bauen sei schwierig, weil die genauen Höhen noch nicht feststehen. Aber diese Fläche könne man evtl. als Ausweichfläche während der Baustelle befestigen und nutzen. Das Straßenbauamt wolle hier mit einer Vollsperrung bauen. Er werde diesen Streifen als provisorische Ausweichfläche anbieten.
Beschlussvorschlag: Es soll geprüft werden, ob der Vorschlag durchführbar sei und dort eine Fahrmöglichkeit während der Baustelle geschaffen werden kann. – einstimmig
Top 4. Bebauungsplan U41 „Südlich Sankt Kunigunde“ – Vorstellung der Prüfungsergebnisse für das Baufeld Ost
Hr. Ruth (Bürgermeister): Der Gemeinderat habe das Architekturbüro Gräßl beauftragt das Baugebiet „südlich St. Kunigunde“ so umzuplanen, dass ein Interessent für das Baufeld Ost flexibler und ohne teure Tiefgarage bauen könne. Hierzu gehöre auch die Schaffung von Parkplätzen für das Universitätswohnheim, das dort Stellplätze kaufen wollte.
Hr. Gräßl (Architekt): Das Baufeld Ost sei auf dem Markt nicht angenommen worden. Es habe eine Anfrage für ein Gebäude mit 16m Breite gegeben, welches bis auf den Gehweg geragt hätte. Dies erachte er als zu massiv, daher habe er es auf 3 Einzelgebäude mit jeweils 16×16 bis 17x17m verteilt. Jedes Gebäude habe eine Treppe und einen Aufzug in der Mitte. Im Osten befinden sich im Erdgeschoss Parkplätze, daneben jeweils zwei 2-Zimmer-Wohnungen. Zwischen den 3 Gebäuden sei jeweils eine 1-geschossige Bebauung mit einer großen Wohnung geplant. So passen die Parkplätze gerade unter das Gebäude.
Für das Parken der Universität: müsse leider ein Reihenhaus wegfallen. Damit könnte der vorgesehene Weg mit Parkplätzen senkrecht dazu verwendet werden. Dieser Bereich müsse dann von der Universität gebaut werden.
Fr. Kreitz (Die Grünen): Mit diesem Vorschlag können die bisherigen Interessenten nicht bauen.
Hr. Funk (BG): Man brauche nun 3 Aufzüge statt vorher einen. Hr. Gräßl: Bei dem durchgehenden Gebäude hätten es 2 Aufzüge sein müssen. Jetzt sind es drei und die Qualität sei höher.
Hr. Ruth (Bürgermeister): Wir wissen nicht. ob wir für diesen Vorschag einen Bewerber finden aber die anderen Baufelder können weiter planen und auch bauen ohne auf eine potentielle Tiefgarage zu warten. Gut wäre jemanden zu finden, der die Wohnungen hält und vermietet, statt sie gleich nach dem Bauen an Privatleute zu verkaufen, die irgendwann Eigenbedarf anmelden. Dieses Szenario hindere viele Senioren aus ihrem Eigenheim in eine Mietwohnung zu ziehen. Man könne verschiedene Baugesellschaften ansprechen.
Fr. Vogelsang (Planungsbüro): Mit der vorgelegten Planung könne man die anderen Felder vorantreiben. Sie könne einen Beschluss vorbereiten, der Grenzen für das Baufeld Ost festlegt, aber noch Planungsfreiheit bietet. Damit könnten die anderen Baufelder getrennt weiterarbeiten.
Hr. Hirschmann (Die Grünen): Es sei vorteilhaft, das östliche Feld abzukoppeln, aber dann gebe es auch kein gemeinsames Energiekonzept mehr.
Fr. Heinrich (Die Unabhängigen): Haben wir den neuen „Bauturbo“ der Regierung voll verstanden und können mit einer Veränderungssperre regeln, dass später nicht jemand unter Berufung auf den §34a bauen kann, was er will? Wie können wir diese Fläche vergeben, wenn wir neue Bedingungen geschaffen haben? Hr. Ruth (Bürgermeister): Der „Bauturbo“ müsse geprüft werden. Die Gemeinde verkaufe das Grundstück und habe somit Einfluss, wer das Grundstück wofür bekommt.
Hr. Ruth (Bürgermeister): Soll sich der Gemeinderat zu einem durchgehend 16m breiten Gebäude äußern? Hr. Gräßl (Architekt) rät von einem 16m-Bau ab.
Fr. Kreitz (Die Grünen): Sie bevorzuge den neuen Entwurf, auch wenn die bisherigen Bewerber abspringen. Sie würde gleich diesen Stil festlegen. So könne das Baufeld auch noch weiter aufgeteilt werden. Hr. Gräßl (Architekt): Es sei noch nicht geprüft, ob der ursprüngliche Vorschlag mit Parken im Erdgeschoss möglich sei.
Hr. Trabold (Die Unabhängigen): Durch die oberirdischen Parkplätze verlieren wir ein Reihenhaus incl. dessen Einnahmen. Dieses Geld müsse also über den Verkauf der Parkflächen hereinkommen. Mit diesen Parkflächen sei aber auch ein angedachtes Seniorenwohnen an dieser Stelle Geschichte. Dieser Bereich sei ohnehin nicht der schönste Fleck von Uttenreuth, könne man dort ein zumindest 2-geschossiges Parkhaus aus Stahlgerüst bauen. So etwas lasse sich auch begrünen. Hr. Gräßl (Architekt): Ein Parkhaus sei geprüft. Man könnte mit versetzten Höhen arbeiten. Dies sei ein Lösungsansatz, die Gestaltung sei gut möglich. Die Fläche sei wohl ausreichend, aber wer erstellt das Parkhaus? Die Gemeinde oder ein Dritter, der es vermietet? Wegen dieser Fragen sei es derzeit nicht in der Planung. Es sei das gleiche Problem wie bei der Tiefgarage, nur billiger.
Hr. Trabold (Die Unabhängigen): Beim Senioren-Wohnen werde aktuell Wohnen gestrichen zugunsten von Parkfläche.
Hr. Exner (CSU): Beim Senioren-Wohnen müssen die Stellplätze dicht dran sein.
Fr. Schobert (CSU): Wie wird der Schallschutz im südlichen Gebäude gewährleistet? Hr. Gräßl (Architekt): Die Raumaufteilung müsse entsprechend geplant werden. Zusätzlich brauche man dort aktiven Schallschutz.
Hr. Scherzer (CSU): Wir müssen die offenen Punkte so lösen, dass es keine Zeitverzögerung gibt. Hr. Ruth (Bürgermeister): Richtig. Wir können jetzt um einen Entwurf bitten, dafür brauchen wir keinen Beschluss.
Fr. Vogelsang (Planungsbüro): Der Bebauungsplan dürfe z.B. nicht sagen, dass die Wohnungen rollstuhlgerecht sein müssten oder auch nur an Senioren vergeben werden dürfen. Aber mit einer Konzeptvergabe könne die Gemeinde dies vorgeben und nur an den Bauwilligen vergeben der es erfüllen will.
Mit einer Gegenstimme wird beschlossen entsprechend der Vorschläge der Architekten mit beiden Möglichkeiten weiter zu planen,
Top 5. Bebauungsplan U41 „Südlich Sankt Kunigunde“ – Änderungen im Bereich des Gemeinschaftsprojekts „miterlebt“ (WA2)
Hr. Summa (Architekt): Die Baugrenzen werden mit der aktuellen Planung eingehalten. Eine grundlegende Änderung sei, dass der Laubengang innerhalb des U-förmigen Gebäudes liege. Die Seitenteile seien oben mit einem Laternengeschoß geplant, der Verbindungskörper solle 3 statt 1-2 Stockwerke. Die Baugrenze werde durch die Balkone überschritten, dies sei laut Bebauungsplan erlaubt. Es werden 60-80 Fahrradstellplätze benötigt.
Fr. Heinrich (Die Unabhängigen): Warum ist der Querriegel so hoch? Von Norden mache dies das Gebäude sehr wuchtig. Hr. Summa: So ergebe sich eine Wohnung mehr.
Hr. Trabold (Die Unabhängigen): Es habe ein Bürger angemerkt, dass die Reihenhäuser nicht 3 Geschosse haben sollten, weil sonst das Gefühl einer Schlucht entstehe. Jetzt solle direkt daneben ein sehr hoher Klotz entstehen, durch den man nur wenig durchschauen könne. Hr. Summa: Drei Geschosse seien im aktuellen Städtebau normal.
Fr. Finger (Die Grünen): Es werden Wohnungen geschaffen. Auf dem Spielplatz beobachte man doch die Kinder nicht die Häuser. Radfahrer seien in den Städten höhere Gebäude direkt am Radweg gewöhnt.
Fr. Kreitz (Die Grünen): Die Häuser weiter östlich seien auch hoch und es wirke nicht wie eine Schlucht.
Fr. Trabold (Die Unabhängigen): Wie weit wird das Laternengeschoss eingezogen? Hr. Summa: Außen seien es 2,50m und ansonsten 1,75m.
Hr. Hirschmann (Die Grünen): Das Gebäude „Raumteiler“ in Büchenbach sei ähnlich und gefalle ihm gut. Hr. Summa: Dieses Konzept gebe es in mehreren Städten.
Hr. Exner (CSU): Man müsse in den Innenhof schauen können.
Top 6. Bauleitplanung der Gemeinde Uttenreuth, Änderung des Bebauungsplans U 26 „Südwestlicher Ortseingang“, Billigung des Vorentwurfs und frühzeitige Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß § 3 Abs. 1 und § 4 Abs. 1 BauGB
Hr. Ruth (Bürgermeister): Ziel sei es zu beschließen, dass der aktuelle Entwurf ausgelegt werden soll.
Fr. Vogelsang (Planungsbüro): Sie habe einen alten Bebauungsplan an die Wünsche des Betreibers angepasst. Es bleibe ein Sondergebiet mit Seniorenwohnen und einer Betriebsleiterwohnung. Es werde kein allgemeines Wohnen erlaubt und die Grünbereiche bleiben erhalten. Es werde eine artenschutzrechtliche Prüfung geben und das Biotop bleibe gesichert. Unter der Erweiterung des Seniorenwohnens sei eine Tiefgarage geplant. Die Parkplätze zwischen den Bäumen bleiben erhalten. Es seien Schallschutzmaßnahmen vorzusehen, denn die aktuelle Glaswand bringe ab dem ersten Obergeschoss nichts.
Hr. Hupfer (Grünplaner): Es gebe auf dem Grundstück insgesamt 150 Bäume, davon müssen 14 fallen. Dies sei verträglich. Die Biotoplinie habe sich leicht verschoben. Es sei eine Dachbegrünung vorgesehen. Den Park werde es weiterhin geben.
Fr. Kreitz (Die Grünen): Welchen Status haben die 14 Bäume? Werden sie nachgepflanzt? Hr. Hupfer: Die Bäume sollten nicht nachgepflanzt werden, denn dann ginge der Parkcharakter verloren. Es müssen Freiflächen bleiben. Eine Baumliste sei den Unterlagen beigefügt. Eine Prüfung habe ergeben, dass die 14 Bäume durch 9 Nistkästen ersetztwerden müssen.
Es wird einstimmig beschlossen den Plan auszulegen.
Top 7. Bauleitplanung der Gemeinde Uttenreuth Antrag auf vorhabensbezogenen B-Plan für die Grundstücke mit den Flurnummern 404/13 und 404/2 (Erlanger Str. 14 und Sudetenstraße 10)
Fr. Vogelsang (Planungsbüro): Es seien 6 Baukörper als Mehrfamilienhäuser am Schmauserwäldchen geplant. Es sei eine Bodenuntersuchung, eine Niederschlagswasser-Untersuchung, ein Verkehrsgutachten und eine artenschutzrechtliche Untersuchung durchgeführt worden. Das Gebiet solle als allgemeines Wohngebiet ausgewiesen werden. Der Schallschutz sei gelöst. Die nördlichen Gebäude seien mit 3 Geschossen, die südlichen mit 4 Geschossen und einem 3-geschossigen Zwischenbau geplant. Der Dachaufbau sei ein Mansarddach (sehr steil schräg und in der Mitte flach). Die flachen Teile des Daches werden als Puffer für Niederschlagswasser vorgesehen. Die Stellplätze werden in 2 Tiefgaragen untergebracht.
Hr. Hupfer (Grünplaner): Wegen der Tiefgarage unter dem Gelände müsse das Wasser in den Kanal abgeleitet werden. Dieser habe eine ausreichende Größe.
Fr. Heinrich (Die Unabhängigen): Kann man nicht wenigstens Mulden anlegen? Hr. Hupfer: Dies sei wegen der Tiefgarage kaum möglich.
Hr. Hupfer: Im Gebäude leben Haussperlinge und Fledermäuse. Zudem müssen 38 Fichten ersetzt werden. Der Ort hierfür müsse noch geklärt werden. Es seien 6 Nistkästen für Sperlinge und 9 plus 5 für Fledermäuse ortsnah anzubringen. Hr. Ruth (Bürgermeister): Vielleicht könne dies auf dem Streifen für den Bewegungspark geschehen.
Fr. Finger (Die Grünen): Passen die Abstandsflächen, wenn nur 8m zwischen den Häusern Platz ist? Für die benachbarten Reihenhäuser sei eine so hohe Bebauung schon eine Einschränkung.
Hr. Gräßl (Architekt): Es seien viele Gebäude, aber sie fügen sich in die Bebauung ein.
Fr. Finger (Die Grünen): Was bedeutet der Kauf eines Grundstückstreifens an der Ortsdurchfahrt? Fr. Vogelsang: Die Gemeinde habe entlang der Straße ein Vorkaufsreicht. Hr. Ruth (Bürgermeister): Der Grundstücksbesitzer habe bei der Straßensanierung an dieser Stelle eine Bauerlaubnis erteilt. Nun müsse die Gemeinde diesen Bereich noch kaufen.
Hr. Hirschmann (Die Grünen): Die Zufahrt auf die Staatstraße müsse mit dem staatlichen Bauamt geklärt werden. Fr. Vogelsang: Das Bauamt sei informiert, sie warte auf die Stellungnahme.
Fr. Heinrich (Die Unabhängigen): Wo genau wird die Ausfahrt sein? Hr. Gräßl: In der Südwestecke des Grundstückes, wo sie bereits berücksichtigt wurde. Die Tiefgarage sei wegen der Höhenunterschiede im Gelände intern getrennt.
Hr. Mirsberger (CSU): Es sei schon kompakt, wenn vom Rewe bis zum Rathaus alles 4-stöckig bebaut ist.
Der Aufstellungsbeschluss eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes im beschleunigten Verfahren und der Abschluss eines Durchführungsvertrages wird ebenso wie die Billigung und frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit mit 14:3 Stimmen beschlossen.
Die Tagesordnungspunkte 9, 14, 15, 16, 17, 18 und 20 werden wegen der fortgeschrittenen Zeit vertagt.
Top 8. Grundstücksgeschäft, Verpflichtungsermächtigung und Genehmigung
Hr. Ruth (Bürgermeister): Die Gemeinde könne ein Grundstück am „Leitenäcker“ in Weiher kaufen und müsse es in den nächsten Jahren bezahlen. Für diese Verpflichtung habe die Kommunalaufsicht eine Verpflichtungserklärung verlangt.
Die Genehmigung des Kaufvertrags und der Antrag auf Genehmigung wird einstimmig beschlossen.
Top 10. Machbarkeitsstudie „Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW)“ Kunigunde Süd, Ergebnisse und weiteres Vorgehen
Hr. Ruth (Bürgermeister): Es sei sehr schade, aber alle Verhandlungen haben gezeigt, dass es bis zum Spatenstich der ersten Gebäude auf dem Grundstück „St. Kunigunde Süd“ nicht machbar sei ein Nahwärmenetz umzusetzen, da dies bis 2030 dauern würde.
Fr. Finger (Die Grünen): Wann haben wir den richtigen Zeitpunkt verpasst? Hr. Ruth (Bürgermeister): Wenn wir den Baustart erst in 2 Jahren machen. Fr. Heinrich (Die Unabhängigen): Sie habe damals gegen den Bebauungsplan gestimmt, weil nicht klar war, wie die Wärmeversorgung sein wird.
Hr. Ruth (Bürgermeister): Jetzt sei z.B. die Zeit den Förderantrag für das Nahwärmenetz an der Schule zu stellen, denn heute sei die Prognose der Schülerzahlen bekannt geworden.
Gegen 3 Stimmen wird Abstand vom Nahwärmenetz auf „St. Kunigunde Süd“ genommen.
Top 11. Erlass der 2. Nachtragshaushaltssatzung 2025 der Gemeinde Uttenreuth und
Top 12. Nachtragshaushalt Uttenreuth 2025; Beschlussfassung zum Finanzplan für die Jahre 2024 – 2028
Hr. Ruth (Bürgermeister): Die Einnahmen und Ausgaben im Haushalt bleiben unverändert. Im Finanzplan werden die Kosten für den Kauf des Grundstückes in Weiher aufgenommen. Der mögliche Kassenkredit für kurzfristige Überbrückungen werde erhöht.
Der Nachtragshaushalt und der Finanzplan werden gegen die Stimmen von CSU und BG beschlossen.
Top19. Berufung des Gemeindewahlleiters und seines Stellvertreters für die Kommunalwahlen 2026 in Uttenreuth
Hr. Ruth (Bürgermeister) schlägt Hr. Matthias Senn als Wahlleiter und Hr. Volker Schmidt aus Weiher als Stellvertreter für die Kommunalwahl am 8. März 2026 vor. – einstimmig.